Auf Trainersuche zu Pandemiezeiten: "Fahrplan des BFV war hilfreich"

Von Sebastian Pflaum / anpfiff.info

Mitten in eine Zeit, in der im Amateurfußball wenig los ist, geht die SG Fürnbach/Dankenfeld auf die Suche nach einem neuen Trainer.
Denn Sebastian Stäblein, der das Zepter seit 2018 in der Hand hält, hört zum Saisonende auf und gibt den Posten beim Tabellenvierten ab.
anpfiff.info sprach mit Spielleiter Reiner Weinbeer über die Beweggründe sowie über die Planungsschwierigkeiten in der aktuellen Pandemielage.

Herr Weinbeer, Sebastian Stäblein wird den Trainerposten bei der SG Fürnbach/Dankenfeld zum Ende der Saison aufgeben. Was sind die Beweggründe hierfür?
Reiner Weinbeer: Er kann seinen Job als Spielertrainer leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Hinzu kommt, dass er sich beruflich verändert hat und sich deshalb keinem weiteren Verletzungsrisiko mehr aussetzen möchte. Eine reine Trainertätigkeit, ohne selbst zu spielen, ist für ihn keine Option. Das ist ihm in den letzten sechs Monaten - als er schon nur an der Linie stehen konnte - deutlich bewusst geworden.  Die DJK hätte gerne mit ihm weitergemacht. Aber wir müssen seine Entscheidung akzeptieren, denn Gesundheit und Beruf gehen auf jeden Fall vor. Die DJK wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute und bedankt sich für seine hervorragende Arbeit.

Viele forderten vom Verband zuletzt eine Art Planungssicherheit für die kommenden Monate. Nun hat der BFV einen Fahrplan vorgestellt, der den weiteren Saisonverlauf bis zu einem möglichen Abbruch im Mai bestimmt. Inwieweit wurde den Vereinen damit hinsichtlich weiterer interner Planungen geholfen?
Reiner Weinbeer: Es ist sicherlich momentan total schwierig, irgendwelche Pläne aufzustellen, da sich diese schon am nächsten Tag wieder ändern können. Die Pandemie bestimmt momentan leider unser ganzes Leben und macht eine längerfristige interne Planung leider nicht möglich...

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