Christian Fösel zieht Bilanz: "Überwiegend positiv"

von Paulina Heumann / Quelle: anpfiff.info

In den letzten Wochen vor der Winterpause konnte sich die SG DJK Fürnbach 2/TSV Dankenfeld 2 im vorderen Tabellenmittelfeld der Schweinfurter B-Klasse 5 festsetzen und steht mit 22 Punkten auf Rang sechs. Trainer Christian Fösel ist positiv gestimmt, würde aber gerne bis Mai noch einen Platz gutmachen. Um dies zu erreichen hofft er zur Rückrunde auf neue Jugendspieler und mehr Stabilität in der Defensive.

Herr Fösel, die SG DJK Fürnbach 2/TSV Dankenfeld 2 war bereits sieben Mal zu Hause erfolgreich, lediglich nur ein Mal auswärts in Limbach. Gibt es dafür einen oder mehrere Gründe oder mögliche Erklärungen?
Christian Fösel: Wir hatten bereits zehn Heimspiele und erst sechs auswärts. Daher ist Bilanz etwas verzerrend. Zu Hause sind wir schon seit Jahren für jeden Gegner unangenehm zu bespielen. Die Heimbilanz ist überaus, positiv weil wir hier gegen richtig gut besetzte Gegner gewonnen haben. Die Auswärtsbilanz mit nur einem Sieg muss natürlich verbessert werden. Das wird es aber auch. Ich bin da zuversichtlich.

Die Rückrunde startet mit der Partie beim FC Knetzgau 2. In der Hinrunde konnte mit 9:3 der höchste Heimsieg der Saison verbucht werden. War der Sieg auch in der Höhe verdient und was hat Ihr Team damals besser gemacht als die Gäste aus Knetzgau? Spricht das dafür, dass es im März dann mit Auswärtssieg Nummer zwei klappt?
Christian Fösel: Der Sieg war in der Höhe verdient und hätte auch zweistellig ausgehen können. Für das Rückspiel heißt das aber nichts: es geht wieder bei Null los und unterschätzen brauchen wir sowieso niemanden - siehe das Spiel gegen den VfR Kirchlauter 2. Natürlich hoffe ich, dass wir das Auftaktspiel gewinnen werden und somit positiv in die restlichen Spiele gehen können.

Auf einer Skala von eins bis zehn, wie würden Sie die bisherige Runde bewerten? Warum hat sich Ihr Team gerade diese Note verdient?
Christian Fösel: Ich würde eine Sieben vergeben, da wir einige richtige gute Spiele gegen gute Mannschaften gemacht und auch gewonnen haben. Dafür haben wir Spiele verloren, in denen es vorne und hinten nicht gepasst hat. Aber überwiegend sehe ich die die bisherige Saison positiv. 

Gab es ein Spiel, mit dem Sie als Trainer so richtig zufrieden war, ein Highlight der Saison?
Christian Fösel: Das war unser 3:0-Heimspiel-Sieg gegen den Tabellenführer, die SG DJK Dürrfeld 2/SC Obereuerheim 2. Hier hat jeder seine Aufgabe erfüllt, die ihm zugetragen wurde. Der Sieg kam auch in dieser Höhe völlig verdient zustande gegen einen fast in Bestbesetzung antretenden Gast. Das anschließende 4:1 gegen den TSV Limbach 2 - einen ebenso top aufgestellten Gegner - ragte sicher auch heraus.

Und bei welcher Partie sind Sie aus dem Kopfschütteln nicht mehr rausgekommen? Was war der Tiefpunkt der bisherigen Runde?
Christian Fösel: Tiefpunkt war zweifelsohne die 1:3-Niederlage gegen den dahin punktlosen Tabellenletzten VfR Kirchlauter 2. Die 0:6-Niederlage in Steinsfeld war auch nicht viel besser.

Welche Partie würden Sie denn gerne noch einmal bestreiten und was würden Sie dann anders machen?
Christian Fösel: Die Partie gegen den VfR Kirchlauter 2 muss in der Rückrunde natürlich positiv bestritten werden. Dafür muss alles besser werden.

Welcher Gegner hat Sie denn bisher am meisten beeindruckt und warum?
Christian Fösel: Der TSV Westheim ist schon sehr dominant aufgetreten, wobei ich für den Rückzug aus der Kreisklasse in die B-Klasse kein Verständnis habe. 

Woran muss in der Vorbereitung intensiv gearbeitet werden, damit es im Frühjahr besser klappt?
Christian Fösel: Die Defensive muss gestärkt werden. Wir kassieren noch zu viele Gegentore.

Was können Ihre Jungs dagegen schon richtig gut? Wo haben Sie sich in den vergangenen Monaten entscheidend verbessert?
Christian Fösel: Vorne sind wir immer für Tore gut und die Chancenverwertung hat sich verbessert. Trotzdem gibt es hier auch noch Luft nach oben.

Welcher Ihrer Spieler hat Sie in der bisherigen Runde positiv überrascht?
Christian Fösel: Johannes Schramm ist unser Spieler der Hinrunde. Er hat sich schnell integriert und von Anfang an aufsteigende Leistungen gezeigt. Weiter so!

Wenn Sie ein Tor des Jahres bei Ihrem Team küren mussten, wer hätte es denn gegen wen erzielt und wie ist es zustande gekommen?
Christian Fösel: Das wichtige 1:0 gegen den Tabellenführer aus Dürrfeld wurde schön über die Mitte nach außen hin rausgespielt und nach einer Flanke eiskalt per Kopf von Reiner Weinbeer vollendet.

Ist denn schon klar, ob Sie über den Sommer hinaus Trainer bleiben?
Christian Fösel: Die Tendenz geht Richtung Verbleib.

Gibt es im Winter Neue oder Abgänge? Kehren verletzte oder lange Zeit fehlende Spieler zurück?
Christian Fösel: Es gibt weder Ab- noch Zugänge. Ich hoffe, dass die verletzten Spieler zur Rückrunde wieder alle dabei sind und dass weitere Jugendspieler dazustoßen.

Wer wird sich am Ende den Meistertitel sichern und warum?
Christian Fösel: Der TSV Westheim wird wohl Meister werden, weil wir die SG DJK Dürrfeld 2/SC Obereuerheim 2 geschlagen haben.

Was muss am Saisonende passiert sein, damit Sie sich zufrieden und ganz entspannt zurücklehnen können?
Christian Fösel: Es muss eine Entwicklung der jungen Spielern zu erkennen sein und der Zusammenhalt im Verein und Mannschaft muss passen.

Und welche Schlagzeile sollte dann bei anpfiff.info zu lesen sein?
Christian Fösel: „Fürnbach erreicht respektablen fünften Platz und konnte die jungen Spieler weiter ins Team einbauen.“

anpfiff.info möchte gerne die „Stillen Helden“ aus den Vereinen vorstellen. Helfer im Hintergrund, die seit vielen Jahren da sind und ohne die gar nichts geht! Wer aus Ihrem Verein hat sich da auf jeden Fall eine Erwähnung verdient und warum? 
Christian Fösel: Svenja Kauer und Sandra Kundmüller, die bei unseren Heimspielen in Fürnbach hinter der Theke stehen und uns Spieler und Zuschauer bewirten und sonst auch im Verein sehr aktiv sind.

anpfiff.info bedankt sich für das Gespräch!

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